Treffen des Arbeitskreises am 9.5.2015 in Berlin

Information des Vorstands

Das für den 9.Mai vorgesehene Treffen des Vereins Arbeitskreis Geschichte der Jugendhochschule „Wilhelm Pieck” haben wir erfolgreich durchgeführt.
Wir sagen allen Mitgliedern des Arbeitskreises und unseren Gästen danke für die konstruktive Mitarbeit.
Der Vorstand wird in den nächsten Tagen die Ergebnisse des Treffens auswerten, die zur Beschlussfassung vorgelegten Aufgaben entsprechend der Diskussion konkretisieren und allen Mitgliedern und Interessenten zustellen.
Wenn jetzt jeder seinen Beitrag leistet - entweder in Form vom Aufspüren weiterer ehemaliger Studenten und Lehrer, in Form von Zeitzeugenberichten und Ergänzungen zur Chronik - kommen wir unseren Zielen näher.
Dazu viel Erfolg!

Grußadresse des Fördererkreises der FDJ

Liebe Genossen vom Arbeitskreis Geschichte der Jugendhochschule „Wilhelm Pieck”

Wir, der Fördererkreis der FDJ, übermitteln Euch und der heutigen Beratung viele Kampfesgrüße.
Wir bedanken uns für die Einladung und wünschen einen guten Verlauf mit vorwärtsweisenden Ergebnissen.

Man muss kein Goethe-Fan sein, um diesen Satz von ihm gut zu finden:
„Das Beste, was wir von der Geschichte haben, ist der Enthusiasmus, den sie erregt”.

Denn wie könnte besser ausgedrückt werden, dass die Beschäftigung mit Geschichte niemals Selbstzweck ist. Denn bekanntlich ist Geschichte -Gegenwart- Zukunft niemals losgelöst voneinander zu betrachten, denn sie stehen miteinander in dialektischer Wechselwirkung. Ihr habt Euch mit Eurem Tun auf die Fahne geschrieben, die Geschichte der Jugendhochschule W. Pieck vor dem vergessen zu bewahren. Schließlich ist sie ein wesentlicher Teil von FDJ- und damit DDR-Geschichte.
 
Bei alledem kennt Ihr wie wir sicher auch diesen Satz, dass all Jene verdammt sind die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen, die nicht bereit sind, aus der Geschichte zu lernen. Aber dazu muss man eben diese Geschichte kennen. Man muss eben wissen, dass dort bspw. nicht nur die FDJ-Funktionäre ausgebildet wurden, die dann in der DDR-Politik Verantwortung übernahmen, sondern die Ausstrahlung der Jugendhochschule auch über DDR-Grenzen hinweg reichte durch die Ausbildung internationaler Jugendfunktionäre. Aber wer wenn nicht Ihr, die Ihr hier sitzt und diesen Arbeitskreis mitgegründet habt, weiß das. Schließlich habt Ihr diese Geschichte geschrieben, indem ihr sie mitgestaltet habt. Also könnt nur Ihr uns davon berichten.

Wir, das sind der FDJ-Fördererkreis, aber auch die FDJ selbst und jene FDJ-Generation, die danach kommt. Denn es gibt sie schon und es braucht sie, mehr denn je. Kommt es doch gerade heutzutage darauf an, die Jugend zu vereinen und zu mobilisieren gegen Krieg und Faschismus und den Geist des Internationalismus zu vermitteln. Poliitisch gewollt ist das nicht, wie man an den in der letzten Zeit gehäuften BRD-staatlichen Repressionsmaßnahmen, insbesondere gegen unsere Münchner Jugendfreunde, erleben kann. Aber das wird uns nicht davon abhalten, auch weiterhin aktiv zu sein, den Verhältnissen, ihre Ursachen und ihre Verursacher zu bekämpfen.

Dabei werden wir auch weiterhin Eure Solidarität brauchen, denn diese Kämpfe lassen sich nur alters- und organisationsübergreifend führen. Denn für uns alle gilt „uns vereint gleicher Sinn - gleicher Mut, wo auch immer wir wohnen, unser Glück auf dem Frieden beruht.”
 
In diesem Sinne - auf weitere gute und kämpferische Zusammenarbeit.

Freundschaft!