Aufgabenstellung

für die Tätigkeit des Arbeitskreises im Zeitraum Mai 2014 bis Mai / Juni 2016

Beschluss der Ordentlichen Mitgliederversammlung am 24.Mai 2014

Die Mitgliederversammlung beschließt:

Der Arbeitskreis stellt sich die Aufgabe, langfristig den 70.Jahrestag der Gründung der ehemaligen höchsten Ausbildungsstätte für Funktionäre der FDJ und Ausbildungseinrichtung für Mitglieder befreundeter Jugendorganisationen aus Afrika, Lateinamerika, Europa und Asien, die Jugendhochschule „Wilhelm Pieck“ im Mai 2016 vorzubereiten. Ein bedeutsamer Meilenstein in Vorbereitung dieses Ereignisses bildet der 65.Jahrestag der Verleihung des Namens des ersten Arbeiterpräsidenten der DDR Wilhelm Pieck an die Jugendhochschule im September 2015.

Anliegen des Arbeitskreises ist, anlässlich beider Jubiläen mit ersten Ergebnissen der Aufarbeitung der Geschichte der Jugendhochschule aufzuwarten.

Für Mai / Juni 2016 ist ein zentrales Treffen aktiver Mitstreiter des Arbeitskreises, Zeitzeugen sowie weiterer Interessenten im Raum Berlin vorzubereiten und durchzuführen. Aufgabe des Treffens ist es:

  • Ergebnisse der Erschließung und Aufarbeitung geschichtlicher Prozesse der Jugendhochschule vorzulegen, gesammelte Erfahrungen auszutauschen und zu verallgemeinern,

  • den Stand der Aufarbeitung der Geschichte der Jugendhochschule einzuschätzen und weitergehende Aufgaben festzulegen,

  • die Gedanken zu geschichtlichen Problemen und aktuellen Fragen auszutauschen,

  • bestehende Kontakte zu pflegen und zu erweitern.

Der Vorstand wird beauftragt, der Mitgliederversammlung im Frühjahr 2015, die inhaltliche Konzeption und einen Organisationsplan zur Vorbereitung und Durchführung des Treffens zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen.

Die Teilnehmer der Gründungsversammlung sehen es als eine der wichtigsten Aufgaben an, den bisherigen Prozess der Kontaktierung ehemaliger Mitstreiter der Jugendhochschule (Lehrer, Mitarbeiter und Bewohner vom Bogensee), Absolventen der DDR- und Internationalen Lehrgänge, Mitglieder der Brigaden der Freundschaft der FDJ, Funktionäre der FDJ und anderer gesellschaftlicher Organisationen und Bereichen, die sich nach wie vor mit der ehemaligen Jugendhochschule „Wilhelm Pieck“ verbunden fühlen, fortzusetzen und für eine Mitarbeit / Unterstützung zu aktivieren.

Unser Ziel besteht darin:

  • den Bestand an Dokumenten, Schriftgut, Ton - und Bildmaterial, Sachgegenstände usw. im Archiv / Fundus des Arbeitskreises fortlaufend zu ergänzen, zu vervollkommnen, aufzuarbeiten und zur Nutzung aufzubereiten,

  • ehemalige Mitstreiter der unterschiedlichsten FDJ-Generationen, die Mitgestalter und Zeitzeugen waren, zu gewinnen, ihre Erkenntnisse, Erlebnisse und Erfahrungen aufzuschreiben und als wichtiges Gut nachfolgenden Generationen zu überlassen.

Anliegen des Arbeitskreises ist es:

  • Veröffentlichung relevanter Ergebnisse der Geschichtsaufarbeitung und persönlicher Zeitzeugenberichte auf der Homepage des Arbeitskreises und in anderen Publikationen. (2015, aus Anlass des 65.Jahrestages der Namensgebung der Schule ist der persönliche Beitrag Wilhelm Piecks bei der Gründung, dem Aufbau und Entwicklung der Jugendhochschule zu würdigen)

  • Erarbeitung einer Chronik über die wesentlichsten Ereignisse und Höhepunkte in der 44jährigen Geschichte der Jugendhochschule und ihrer Außenstellen,

  • Erarbeitung einer Dokumentation über die Jugendhochschule,
    ihr Wirken und ihre internationalen Achtung und Anerkennung für die Online-Enzyklopädie Wikipedia,

  • Aufarbeitung und Veröffentlichung einer Broschüre (Erlebnisberichte in Schrift, Bild usw.) anlässlich des 70.Jahrestages der Gründung der Schule unter dem Titel (Arbeitstitel): „Unsere Jugendhochschule „Wilhelm Pieck“- ihr humanistisches und sozialistisches Anliegen. Zeitzeugen berichten“.

Alle Ordentlichen Mitglieder, Fördermitglieder im Rahmen ihrer Möglichkeiten, sind angehalten, aktiv an der Realisierung der obengenannten Aufgaben mitzuwirken. Neben der Kontaktierung und Aktivierung weiterer ehemaliger Mitstreiter kommt es vor allem darauf an, sich selbst als Zeitzeugen einzubringen.

Nach dem 70.Jahrestag ist zu prüfen, inwiefern die Möglichkeit gegeben ist, im Rahmen einer weiteren Nutzung des Objektes Bogensee, vor Ort eine Stätte der Begegnung mit der Geschichte der Jugendhochschule einzurichten.

Findet der Vorschlag keine Zustimmung ist anzustreben, vor Ort Informationstafeln, die Auskunft über die Geschichte der Jugendhochschule geben, aufzustellen. Unser Anliegen wurde bereits der Bürgermeisterin von Wandlitz im Zusammenhang mit der Ausschreibung des Liegenschaftsfonds zum Verkauf und Weiternutzung des Objektes Bogensee schriftlich angetragen.

Aufgabe des Vorstandes ist es, die Realisierung der obengenannten Aufgaben zu organisieren und zu leiten. Die Mitglieder sind über die Website und mittels Newsletter ständig über den Stand und Fortgang der Arbeit sowie anstehende Probleme zu informieren.

Der Vorstand wird beauftragt, die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen, Vereinigungen und Persönlichkeiten zu organisieren und zu koordinieren.

Eine Zusammenarbeit ist besonders anzustreben:

>Staatliche Einrichtungen

  • Bundesarchiv in Berlin-Lichterfelde,

  • Deutsches Historisches Museum in Berlin,

  • Kunstarchiv Beeskow,

>Organisationen und Vereinigungen

  • FDJ und ihr Fördererkreis,

  • DDR Kabinett in Bochum,

  • Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanitären Unterstützung e.V.

  • Gedenkstätte in Ziegenhals

Was den Freundeskreis der Jugendhochschule „Wilhelm Pieck“ betrifft, so ist anzustreben, gemeinsam den spezifischen Beitrag beider Vereine zu benennen und abzustimmen. Eine möglicherweise Doppelung der inhaltlichen Arbeit schwächt die Kräfte, ruft Irritationen hervor und schadet letztlich dem Ansehen der Jugendhochschule.

Die Mitglieder des Vereins des Arbeitskreises sprechen sich dafür aus, eine Geschichtskommission beim Vorstand zu berufen. Aufgabe der Kommission muss es sein, den Vorstand bei der Organisierung und Leitung der Geschichtsaufarbeitung sowie einer Publizierung relevanter Ergebnisse zu beraten und zu unterstützen. Dem Gremium sollten erfahrene ehemalige Mitstreiter der Schule, Absolventen, Zeitzeugen unterschiedlichster Generationen angehören.

Der Vorstand wird beauftragt, Möglichkeiten der Publizierung von Ergebnissen der Arbeit zu erschließen und zu vereinbaren.